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Lange Nacht der Wissenschaften

20:00 – 21:00 Uhr:  Komödie aus Papyrusschnipseln (Prof. Dr. Stephan Schröder)

Die Komödien des griechischen Komödiendichters Menander sind im Mittelalter verlorengegegangen und erst seit dem späten neunzehnten Jahrhundert allmählich und zumeist fragmentarisch in Resten von antiken Handschriften, die man im ägyptischen Wüstensand gefunden hat, wieder ans Licht gekommen. Vorgeführt werden soll die Rekonstruktion einer Partie aus in den letzen dreißig Jahren nach und nach aufgetauchten Papyrusfetzen. Ohne Griechisch geht es nicht ab, es wird aber ausführlich erklärt.

21:00 – 22:00 Uhr: Grauen und Ekel in der römischen Tragödie (Prof. Dr. Christoph Schubert)

Im Gegensatz zur Moderne kennt die Antike keine eigene Horrorliteratur. Dennoch gibt es eine Reihe von Passagen, die im Zeichen von Grauen und Ekel stehen. Der Vortrag geht anhand einschlägiger Beispiele aus Senecas Tragödien dem Phänomen nach und fragt nach den Arten, Konstruktionsmechanismen und literarischen Funktionen des Horrors.

Vortrag, 20:00 – 22:00 Uhr, max. Besucher: 40, Übungsraum 2.058

Wissenschaftszweig: Geisteswissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften